mindtraining. Führungskräfte-Coaching.

mindtraining – Führungskräfte-Coaching
Geode

Führe. Aus deiner Mitte. Mit Freude und Sinn.

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Ich arbeite mit Führungskräften, die spüren, dass ihr Erleben und Verhalten an bestimmten Stellen nicht zu dem passt, was sie eigentlich wollen – und die bereit sind, genauer hinzuschauen, sich infrage zu stellen und weiterzuentwickeln. Nicht auf den wohlbekannten Pfaden fachlicher Expertise, sondern als höchst persönliche Expedition in die psychischen Tiefenschichten unterhalb der messbaren Performance.

Ziel ist strukturelle Selbstkenntnis und situative Selbstwahrnehmung, Kohärenz der inneren Kräfte und damit mehr Energie und Produktivität, eine überzeugende Kombination aus Authentizität und Einfühlungsvermögen – und, unabhängig vom unmittelbaren Erfolg, mehr Freude und Sinn bei der Führungsaufgabe.

Ansatzspunkte

1) Innenwelt und Selbstwahrnehmung

Wer führt, richtet den Blick automatisch nach außen, auf all die dringenden Herausforderungen – nicht nach innen auf die eigenen Befindlichkeiten. Und wer führt, will keine Schwäche zeigen, sondern permanent uneingeschränkt funktionieren. Das kann eine adaptive Robustheit hervorbringen – allerdings auch eine rigide Unterdrückung von Emotionen, aus der schleichend Kosten entstehen: Stressakkumulation, körperliche Spannungen, reduzierte Energie und kognitive Kapazität, verminderte Empathie und Kontaktfähigkeit.

Unterdrückte Emotionen wirken zudem verdeckt weiter. Aus latenter Schamangst heraus werden Risiken gemieden, potenzielle Kritiker präventiv entwertet, exzessives Engagement geleistet und gefordert, Fehler kaschiert. All das begründet die Führungskraft rein sachlich – auch vor sich selbst.

2) Charakter und Beziehung

Beziehungserfahrungen prägen Menschen tief. Insbesondere in der Kindheit entstehen innere Muster der Wahrnehmung, der Verarbeitung und des Verhaltens, die – teils unbewusst – den Führungsstil bestimmen. Wie viel Nähe oder Distanz? Wie viel Delegation oder Kontrolle? Wie mit Risiken, Enttäuschungen, Konflikten umgehen?

Wer sich selbst kennt, kann auf die komplexen Anforderungen unterschiedlicher Menschen und Situationen adäquat reagieren. Wer blind an verinnerlichten Schemata festhält, reproduziert vermeidbare Probleme und schöpft das eigene Beziehungspotenzial nicht aus.

3) Macht, Identität und Narzissmus

Macht anzunehmen fordert heraus. Manche fühlen sich unwohl, durch eine Beförderung gewissermaßen über anderen zu stehen oder Mitarbeitende unvermeidlich enttäuschen zu müssen. Andere nehmen neue Autorität bereitwillig an – und werden mit der Zeit von ihr verändert. Mitarbeitende werden primär in ihrer Funktion wahrgenommen, weniger als Individuen, die Einfühlung verdienen. Aus geschickter Führung wird schleichend Manipulation, aus Offenheit Abreagieren.

Hinzu kommt: Bei erfahrenen Führungskräften vereinnahmt die professionelle Identität häufig zunehmend die Gesamtidentität – jede Schädigung des professionellen Standings erschüttert damit auch die psychische Stabilität, was die Betonung eigener Grandiosität weiter verstärkt.

4) Freude, Werte und Sinn

Der Wunsch nach Status, Einfluss und Einkommen treibt viele Karrieren an. Wenn diese Ziele im Wesentlichen erreicht sind, braucht es einen frischen Zugang zur intrinsischen Motivation – Freude am Tun, am Kontakt, am Beitrag zum Gemeinsamen –, um nicht der Desillusionierung zu verfallen. Diese Potenziale gilt es individuell zu erkunden und bewusst zu kultivieren.

Klarheit über die eigenen Werte vermindert zudem die Belastung bei Wertekonflikten: wenn kurzfristige Interessen mit langfristigen konkurrieren, sich Shareholder- und Stakeholder-Anliegen entgegenstehen oder Loyalität gegenüber Einzelnen mit dem Wohl der Organisation kollidiert. In all diesen Fällen braucht es einen verlässlichen inneren Kompass, um die psychischen Kosten des Führens zu begrenzen und langfristig Zynismus vorzubeugen.

Arbeitsweise

In der Arbeit mit dem Körper lassen sich gespeicherte Erfahrungen und Emotionen aufspüren, unmittelbar wieder erlebbar machen und auf neue Weise integrieren. Gesten, Haltungsmuster, Muskelspannungen und Atem dienen dabei zugleich als Signal und Interventionspotenzial.

Auf ähnliche Weise eröffnet die Hypnose einen emotionaleren, ungefilterten Zugang zur Innenwelt. Wir können problematische Muster erkennen und verändern – indem wir zum Beispiel in ihre Entstehungsgeschichte zurückreisen und dort alternative Weisen des Erlebens und Verhaltens verankern, oder einen Dialog mit inneren Anteilen führen, die mit schwierigen Emotionen beladen sind, um diese zu entlasten und besser ins innere Team einzubinden. Daneben ist Hypnose ein wirkungsvolles Instrument, um Ressourcen zu stärken, tiefe Ruhe zu erleben und sich mit der Kraft der eigenen Ziele und Werte zu verbinden.

Mehr als ein Stressmanagement-Tool ist Achtsamkeit eine Form der Präsenz: gleichzeitig sensibel für die Umwelt und mit sich selbst im Kontakt – nicht urteilend, aber sanft lenkend. Wir wissen, wer wir sein und welche Werte wir leben wollen, lassen los, was uns davon wegführt, und kehren freundlich zum inneren Gleichgewicht zurück. Diese Haltung macht unerwünschte Muster im Alltag sichtbar und veränderbar – und stärkt die metakognitive Distanz gegenüber einem imperativen Ich mit all seinen Ängsten und Zwängen.