mindtraining. Führungskräfte-Coaching.
Führe. Aus deiner Mitte. Mit Freude und Sinn.
Ich arbeite mit Führungskräften, die spüren, dass ihr Erleben und Verhalten an bestimmten Stellen nicht zu dem passt, was sie eigentlich wollen, und die bereit sind, genauer hinzuschauen, sich infrage zu stellen und weiterzuentwickeln. Nicht auf den wohlbekannten Pfaden fachlicher Weiterbildung, sondern als persönliche Expedition in die Schichten, die Führung und Selbstführung wirklich prägen.
Zentral hierfür sind frühere Beziehungserfahrungen. Insbesondere in der Kindheit entstehen innere Muster der Wahrnehmung, der Verarbeitung und des Verhaltens, die – teils unbewusst – den Führungsstil beeinflussen. Wie viel Nähe oder Distanz? Wie viel Delegation oder Kontrolle? Wie mit Risiken, Enttäuschungen, Konflikten umgehen?
Wer sich selbst kennt, kann auf die komplexen Anforderungen unterschiedlicher Menschen und Situationen adäquat reagieren. Wer dagegen blind an verinnerlichten Schemata festhält, reproduziert vermeidbare Probleme und schöpft das eigene Beziehungspotenzial nicht aus. Zum Beispiel übt die Führungskraft dann standardmäßig zu viel oder zu wenig Kontrolle aus, schwankt abrupt zwischen Laissez-faire und Mikromanagement, kontrolliert an den falschen Stellen und reibt sich in permanenten Konflikten rund um Kontrolle auf.
In der Führung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen sich diese Muster besonders deutlich – und lassen sich dort auch am unmittelbarsten verändern. Wir arbeiten an den Feldern, in denen sich gute Führung täglich entscheidet:
Eng damit verbunden sind die Frage der natürlichen Autorität und Präsenz – dazu mehr auf der Seite Auftreten – sowie die Frage, wann Entscheidungen partizipativ und wann direktiv fallen sollten.
Eine Einheit zu führen heißt nicht nur, nach innen zu wirken. Wichtig ist auch, wie die eigene Abteilung zum größeren Ganzen steht:
Ziel ist kein Ideal perfekter Führung nach einer Best-Practice-Formel, sondern mehr Bewusstheit, Beweglichkeit und Beziehungskompetenz – im gestaltenden Kontakt nach außen und in stimmiger Resonanz mit der eigenen Persönlichkeit.
In der Arbeit mit dem Körper lassen sich über das Leben hin gespeicherte Erfahrungen und Emotionen aufspüren, unmittelbar wieder erlebbar machen und auf neue Weise integrieren. Gesten, Haltungsmuster, Muskelspannungen und Atem dienen dabei zugleich als Signal und Interventionspotenzial.
Auf ähnliche Weise eröffnet die Hypnose einen emotionaleren, ungefilterten Zugang zur Innenwelt. Problematische Muster können sichtbar und veränderbar werden – indem wir zum Beispiel in ihre Entstehungsgeschichte aufsuchen und dort alternative Weisen des Erlebens und Verhaltens verankern, oder einen Dialog mit inneren Anteilen führen, die mit schwierigen Emotionen verbunden sind, um diese zu entlasten und besser ins innere Team einzugliedern. Daneben ist Hypnose ein wirkungsvolles Instrument, um Ressourcen zu stärken, selbst im mentalen Kontakt mit Stressoren tiefe Ruhe zu erleben und sich mit der Kraft der eigenen Ziele und Werte zu verbinden.
Mehr als ein Stressmanagement-Tool ist Achtsamkeit eine Form der Präsenz: gleichzeitig offen für die Umwelt und mit sich selbst verbunden – nicht urteilend, aber sanft lenkend. Wir wissen, wer wir sein und welche Werte wir leben wollen, lassen los, was uns davon wegführt, und kehren freundlich zum inneren Gleichgewicht zurück. Diese Haltung macht unerwünschte Muster im Alltag sichtbar und veränderbar – und stärkt die metakognitive Distanz gegenüber einem imperativen Ich mit all seinen Ängsten, Zwängen und automatischen Reaktionen.