mindtraining. Führungskräfte-Coaching.
Rede. Authentisch und frei. Denn Resonanz beginnt innen.
Auch Führungskräfte, die regelmäßig vor Gruppen und Publikum auftreten, fühlen sich in der Rolle des Redners oft nicht wirklich zu Hause. Die Auftritte gelingen – aber nur ordentlich. Sie kosten zu viel Energie, bereiten zu wenig Freude. Es fehlt das Gefühl von Leichtigkeit und Natürlichkeit, das im Gespräch unter vier Augen selbstverständlich ist. Die innere Klarheit verschwimmt, die Botschaft kommt nicht mit voller Kraft an.
Das ist zum Teil eine Frage der Technik – und Technik lässt sich trainieren. Ich habe nach einem Theaterjahr und aus Unzufriedenheit mit konventionellen Angeboten früher selbst Rhetorik unterrichtet, parallel zur Persönlichkeitsentwicklung, und kenne die Wirksamkeit eines solchen Trainings. Aber auch die Grenzen. Denn was Menschen wirklich aufnehmen, wie sich Erleben und Präsenz auf der Bühne dauerhaft wandeln – das hängt wesentlich von psychischen Faktoren ab.
Der Klassiker ist die verinnerlichte Stimme übermäßig kritischer Eltern. Verwandt damit: der elterliche Perfektionismus, der nicht zwingend mit offener Kritik einherging. Das Kind spürte vielleicht den Druck, alles richtig machen zu müssen, um den Eltern die Angst vor dem Scheitern des Kindes zu nehmen. Andere haben früh gelernt, dass selbstbewusstes Auftreten verletzt oder verdrängt: das Mädchen, das die depressive Mutter nicht überstrahlen wollte, oder der Junge, der einem zarten Bruder Raum ließ. Oder es wurde dem Kind schlicht das Recht abgesprochen, im Mittelpunkt zu stehen – und es wurde beschämt, sobald es Aufmerksamkeit einforderte.
Ein Beispiel: Eine Führungskraft bemerkt, dass beim bloßen Gedanken an einen Auftritt die Kiefer aufeinanderzubeißen beginnen und die Hände sich zu Fäusten schließen wollen. Im Coaching wird deutlich, worum es geht: Der Vater hatte stets verlangt, dass man die Gedanken ordnet, bevor man den Mund aufmacht. Und ein innerer Anteil der Führungskraft wehrt sich noch heute dagegen – will einfach drauflosreden, spontan und frei, und dafür geliebt werden. Der Stress beim Auftreten ist also gar nicht in erster Linie Angst. Es ist ein innerer Kampf. Die Angst kommt erst nachträglich – weil die Führungskraft versteht, dass sie so nicht überzeugen kann.
Im Coaching untersuchen wir mithilfe von Körperpsychotherapie, Hypnose und Achtsamkeit die innere Dynamik des Auftretens. Wir lösen alte Prägungen – und entwickeln die Ressourcen, die Führungskräfte hinter dem Podium, am Mikrofon und vor der Kamera wirklich tragen: Ruhe, Klarheit, Energie und echte Freude am Auftritt.